Mannschaftsgold und zweimal Bronze für die Turnfabrik

15.04.2018
Der traditionelle 45. Limmat-Cup bot wiederum die Möglichkeit, als Mannschaft auf Medaillenjagd zu gehen. Die Europa- und Junioren-Weltmeisterin im Stabhochsprung kämpfte am traditionellen Limmat-Cup für einmal im Dress der Turnfabrik Frauenfeld um Punkte am Balken, Barren, Sprung und Boden.

Am vergangenen Wochenende holte die bekannte Stabhochspringerin Angelica Moser in Unterengstringen zusammen mit Ylenia Hahn, Jeannine Künzle und Nina Cabalzar den begehrten Wanderpokal für immer in den Thurgau. Sie setzten sich als Mannschaft zum dritten Mal in Folge in der höchsten Kategorie P6 an die Spitze und dürfen damit den Pokal behalten. Ylenia Hahn verpasste mit dem 7. Rang nur knapp einen der begehrten Diplomplätze.

Stürze und Unsicherheiten
Die hohen Erwartungen konnten leider in vielen Kategorien nicht erfüllt werden. Es kam zu ungewöhnlich vielen Stürzen und Unsicherheiten. Viele Turnerinnen konnten an diesem Wochenende ihr Potential nicht abrufen und waren entsprechend enttäuscht.

Das Niveau bei den jüngsten Turnerinnen war extrem hoch. Ganz unbeschwert präsentierten sich wie immer unsere Kleinsten im Einführungsprogramm. Yara Stutz konnte sich mit einer Punktzahl von 54.25 als Beste „Turnfabriklerin“ auf dem guten 19. Rang klassieren. Bei den sechs Turnerinnen welche im P1 gestartet sind, zeigte Sofia Frick mit 51.25 Punkten einen guten Wettkampf und konnte sich aus 104 gestarteten Athletinnen den 31. Rang erkämpfen. Im P2 musste Lara Bücheler (RLZO/STV Frauenfeld) 3 Stürze in Kauf nehmen und klassierte sich mit der zweithöchsten Balkenübung trotzdem noch auf dem 12. Rang. Dicht gefolgt von Alessia Anderes, welche sich mit einem stabilen und starken Wettkampf auf dem hervorragenden 14. Rang mitten unter den Kaderturnerinnen zu klassieren vermochte.

Ganz vorne zu erwarten ist jeweils auch Lejla Sadikaj (RLZO/STV Frauenfeld). Ihr misslang ebenfalls der Start in den Wettkampf an ihrem Paradegerät dem Stufenbarren. Sie musste zwei Stürze in Kauf nehmen, und auch am Boden gelang nicht alles nach Wunsch. Sie konnte sich mit dem 6. Rang trotzdem über ein Diplom freuen. Alissa Hanselmann konnte sich mit 48.80 Punkten auf dem guten 12. Rang klassieren.

Die Frauenfelderin Giulia Ziliani trat als einzige in der Kategorie P4 Amateure an. Wenn die elegante Turnerin alle Geräte ohne Fehler durchturnt, ist ihr ein Platz in den vorderen Rängen sicher. Leider vermochte auch Giulia an diesem Wettkampf nicht zu überzeugen und klassierte sich mit 39.85 Punkten auf dem 14. Rang aus 38 gestarteten Teilnehmerinnen.

Drei Medaillen in der Mannschaftswertung
Umso erfreulicher war, dass neben Gold in der höchsten Kategorie P6 im Programm 2 mit Lara Bücheler, Alessia und Chiara Anderes sowie Julie Schmid die Bronzemedaille gefeiert werden konnte. Ihre vier Kolleginnen im Programm 3 taten es ihnen gleich und sicherten sich mit Lejla Sadikaj, Ronja Gera, Alissa Hanselmann und Jorina Rutishauser, mit einem hauchdünnen Vorsprung von 0.5 Punkten auf die Viertplatzierten, ebenfalls die Bronzemedaille.
Diese zwei Titel bei den Juniorinnen zeigen eine erfreuliche Tendenz, auf welcher aufgebaut werden kann. So fand dieses Wochenende doch noch einen versöhnlichen Abschluss und die Freude über die erhaltenen Mannschaftsauszeichnungen waren den Turnerinnen ins Gesicht geschrieben.

Text: Nicole Bücheler

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